Kurbelwelle
Die grundlegende Bauform der Kurbelwelle wird durch die Zylinderanzahl und die Motorauslegung bestimmt. Um Emissionen zu senken, müssen die meist geschmiedeten Stahlwellen zunehmend gewichtsoptimiert werden. Das erfordert zusätzliche Bearbeitungsschritte bei ohnehin komplexen Bauteilen. Gleichzeitig führen steigende Verbrennungsdrücke zu höheren Biege- und Torsionsbelastungen – und damit zu verschärften Qualitätsanforderungen an Maßhaltigkeit, Festigkeit und Oberflächengüte.
Prozessbedingungen
- Mehrfaches Anbohren
- Bohrungstiefe bis zu 800 mm
- Abgestimmte Prozessparameter zum zeitgleichen Bohren und Entgraten
- Koaxialität
- Wechselhafte Zerspanungsbedingungen aufgrund von Gussschwankungen
1. Flansch- und Zapfenfläche
NeoMill-16-Face
- Maximale Zähneanzahl und Wendeschneidplatten mit 16 einsetzbaren Schneidkannten für geringe Kosten pro Bauteil.
2. Ölbohrung
MEGA-Deep-Drill-Steel
- Optimierte Geometrie und HiPIMS‑Beschichtung für prozesssicheres Tiefbohren mit hohen Vorschüben.
3. Zentrale Erleichterungsbohrung
TTD-Bohrentgratwerkzeug
- Wechselkopfsystem mit TTS-Schnittstelle und wechselbare Fasschneide zum Vor-und/oder Rückwärtsfasen.
4. Stirnlagerbohrung
1. Vorbearbeitung
WP-Bohrer
- Kurzes, stabiles Werkzeug mit mehreren integrierten Prozessschritten in einem Werkzeug (Schruppen, Aufbohren, Anfasen).
2. Fertigbearbeitung
Hochleistungsreibahle
- Mehrschneidige Plug-and-play-Reibahle zur Finish-Bearbeitung von Durchmesser und Fase.